Donnerstag, 28.02.18
20 Uhr

 

Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz  



Burghart Klaußner



Pressefoto: ©  Max Parovski

Vor dem Anfang

Das Romandebüt
des Schauspielers
Burghart Klaußner
 

Presseartikel

 

 

Der Charakterdarsteller, Theaterregisseur, Hörbuchsprecher, Sänger und Segler Burghart Klaußner erzählt in seinem ersten Roman - wohl angeregt durch einen Bericht seines Vaters - von zwei schrägen Typen der Fliegerreserve, die zwar den Krieg relativ unbeschadet überstanden haben und die es 1945 in den letzten Kriegstagen doch noch kalt erwischt. „Vor dem Anfang“ spielt an einem einzigen Tag, dem 23. April 1945. Es sind die letzten Stunden, bevor die Hölle losbricht in Berlin und der Häuserkampf beginnt. Die letzten Tage, bevor alles vorbei ist. Der Krieg. Das Gebrüll und Geschrei, die Befehle und die Angst. Und danach hoffentlich eine neuer Anfang beginnt.

Die beiden Männer sollen eine Geldkassette von einem Flughafen im Südosten Berlins zum Reichsluftfahrtministerium bringen. Dazu müssen sie mit klapprigen Fahrrädern quer durch die bereits zerschossene Stadt nach Berlin-Mitte. Fritz und Schultz, die Helden von „Vor dem Anfang“, könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie trauen sich nicht über den Weg und sind doch in einer Schicksalsgemeinschaft aufeinander angewiesen – auf Gedeih und Verderb. Ihr Ziel: nicht zwischen die Fronten zu geraten, sondern irgendwie die eigene Haut zu retten. Und es zeigt sich, dass man Kriege nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Gewitztheit und Dreistigkeit überstehen kann.

Burghart Klaußner hat nach seiner Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schauspielschule an fast allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen gespielt und hat viele Filme gedreht.

Für seine Darstellung des Pfarrers in Michael Hanekes in „Das weiße Band und eines entführten Managers in Weingartners „Die fetten Jahre sind vorbei wurde er jeweils mit dem deutschen Filmpreis
und mit dem Preis der deutschen Filmkritik als bester Darsteller ausgezeichnet. Herausragend war er auch in der Titelrolle von Der Staat gegen Fritz Bauer“, für den er den Bayerischen Filmpreis erhielt.  Am 22. März ist er in arte und am 27. März im Ersten in der TV-Premiere von Heinrich Breloers Film-Biografie Brecht zu sehen.

Der 1949 geborene Burghart Klaußner ist Berliner und hat auch in Berlin seine Kindheit verbracht. Seine Familie, die seit Generationen eine Gastwirtschaft betrieb - "Zum Klaussner"- war aus Franken nach Berlin eingewandert.

Zwischen 1962 und 1969 ist er in Gräfelfing zur Schule gegangen.

Er
lebt heute mit seiner Familie in Hamburg.
 

   
  

erschienen 7. September 2018

Klaußner ist ein kraftvoller historischer Roman gelungen, über das Ende einer Welt und die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Voller Düsterkeit, aber auch Wärme und feinem Humor. Das Buch geht u.a auch um die Magie des Aufbruchs, das Segeln – und um ein Gasthaus. Dass sich hinter jeder Idylle ein Abgrund auftun kann, ist das Hauptmotiv des Buches.

Klaußner streift dabei seine eigene Biografie
und nennt das Buch auch
"Ein aberwitziges Schelmenabenteuer".


 
„Ich werde weiter schreiben"

Hörbuch

Lit.Cologne 25.3. 21.00 Uhr:  „Ich komme gleich nach Goethe!“ – Brecht, Heinrich Breloer und Burghart Klaußner


Engholm's Fall

Rossini

Der Vorleser

Das schweigende Klassenzimmer

Das weiße Band

Die fetten Jahre sind vorbei

Der Staat gegen Fritz Bauer
Quelle - auch für die Einzelbilder unten - : Homepage http://burghart-klaussner.de/  Screenshots aus Trailers und Videos


"
Nicht umsonst heißt mein Buch 'Vor dem Anfang'.
Untertitel (nach Kleist): 'Anekdote aus dem letzten preußischen Krieg" Erst danach haben wir, die wir heute versammelt sind, zu leben anfangen können. Die, die damals überlebt haben, waren vor allem von dem Gefühl beseelt, davongekommen zu sein. Gleichzeitig war es eine Zeit, in der auf vielen Gebieten die Moderne in ein oft noch mittelalterliches Deutschland einzog." Quelle BZ  
Rezensionen -
Rezension bei BR24 - Bayern 2 - Berliner Zeitung - perlentaucher Deutschlandfunk Kultur Hamburger Abendblatt - Kultur und Leben - Süddeutsche Zeitung - FAZ -- NDR - 3Sat / Hessenschau BURGHART KLAUSSNER im Gespräch - Burghart Klaußner liest im Bürgerhaus  Süddeutsche.de -
 


"Nichts anfassen, was aus Metall ist.".


Bild.Bundesarchiv Wikimedia Commons - Blick über den Pariser Platz auf das Brandenburger Tor - by Weinrother, Carl / CC-BY-SA 3.0 - Collage

"Hier ist alles weg - Klappe zu - Affe tot"
 




Argon Hörbuch: Burghart Klaußner über »Vor dem Anfang«




MOMA 
Video: Talk 17.9.18



NDR
Julia Westlake trifft Burghart Klaußner



Burghart Klaußner liest aus
"Vor dem Anfang"


"Ein Klaußner ist ein Eremit. Da komm ich gut zurecht."

Homepage Burghart Klaußner - Wikipedia - Theaterstationen  und mehr - Filmographie - Facebook - prisma - "Brecht" - Berlinale Nighttalk radio-eins-rbb 9.2.19 mit Burghart Klaußner und Heinrich Breloer - Berliner Zeitung: Immer Schreien wäre langweilig - Frankfurter Allgemeine: Der Kosmos Klaußner - 3 nach 9 - WDR Westart: 10.09.2018 Bei Westart erzählt Burghart Klaußner von Neuanfängen, Übergängen und den Brücken, die die Kunst zwischen Deutschland und den USA schlägt. - Hingehört Spezial  -  Burghart Klaußner in Tod eines Handlungsreisenden - Der Staat gegen Fritz Bauer - Das Löwenmädchen | 2016 | Interview  - SWR2 Zeitgenossen - WDR Samstagsgespräch -  In BILD am Sonntag: miit Maren Kroymann - filmed portrait actor Burghart Klaußner by Jan Northoff - Filmbilder -

SZ-Magazin Sagen Sie jetzt nichts - Zitat: "
Burghart Klaußner ist kein Star, den jeder gleich in der Einkaufspassage erkennt;  ... aber im Grunde gehört Klaußner zu jener raren Spezies von Charakterdarstellern in Deutschland, die im Film eher durch die Hintertür kommen, plötzlich im Raum stehen und ihn so intensiv ausfüllen können, dass man als Zuschauer fast erschrickt, weil man augenblicklich merkt, wie blass seine Kollegen neben ihm aussehen."

Burghart Klaußner wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller, dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für »Tod eines Handlungsreisenden«. Zuletzt bekam er für seine Rolle in »Der Staat gegen Fritz Bauer« zum wiederholten Mal den Preis der deutschen Filmkritik. In den vergangenen Jahren spielte Klaußner mehrfach am Staatsschauspiel Dresden, wo er als Philipp in Schillers »Don Carlos « (Regie: Roger Vontobel) 2011 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Autor. Am Düsseldorfer Schauspiel-Ensemble ist  Burghart Klaußner in Simon Stephens’ »Heisenberg« (Regie: Lore Stefanek) sowie als Shylock in »Der Kaufmann von Venedig« (Regie: Roger Vontobel) zu sehen.
 (
Quelle: Düsseldorfer Schauspielhaus)
 


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Im Burgtheater Wien: Der Besuch der alten Dame
Copyright Reinhard Werner/Burgtheater


Trifft den Novembermann,
Foto: Fr. Pauli/ Filmfest 2007


Singt Charles Trenet,
12.5.19 "Zum Klaußner"  Bar jeder Vernunft


Spielt Brecht
Trailer screenshot

"Musik eigentlich die Hauptsache. Eigentlich möchte ich alles andere lassen und nur noch Musik machen".

Foto auf dem Plakat: Pauluas Ponizak/WZ




Als Stipendiat der Thomas-Mann Organisation wird Burghart Klaußner jetzt noch einmal zwei Monate lang im Thomas-Mann-Haus in Pacific Palisades / Los Angeles leben und arbeiten. Er holt im Herbst 2019 sein "Fellowship" nach, das er ursprünglich 2018 antreten wollte. Doch die Bauarbeiten an der ehemaligen Villa von Thomas Mann verzögerten sich und das Haus war erst Anfang August beziehbar. Als einer von fünf Stipendiaten kann er sich dort mit anderen herausragenden Persönlichkeiten aus Bereichen der deutschen Gesellschaft treffen und sich mit Persönlichkeiten und Institutionen in den USA austauschen und vernetzen. Vermutlich wird er dort auch an einem zweiten Buch arbeiten.
 




arte 22.März
ARD 27. März


Invasion


Nono The Zig Zag Kid

Der ganz große Traum

Diplomatie

Das Adlon.
Eine Familiensaga

Elser

Terror - Ihr Urteil



Gräfelfing in den 60er Jahren

Burghart Klaußner und Gräfelfing 

(In einer privaten Homepage als 'Schule und Abitur in einem Dorf nahe München' beschrieben)


Kurz nach dem Mauerbau sind Ihre Eltern dann mit Ihnen nach Bayern ausgewandert?
"Nicht nur wegen der Mauer. Ungarn ‘56, Chruschtschow-Ultimatum ‘58, ­Kuba-Krise ‘62: Es war politisch so brutal gefährlich, dass das Wirtschaftsleben in West-Berlin praktisch zusammenbrach. Die Stadt hat nur noch durch massiven Geldfluss der Bundesrepublik überlebt. Als Gaststättenkaufmann, der mein Vater war, funktionierte es nicht mehr. Darum sind wir emigriert" (Quelle. Interview mit ZITTY)

"Als Kind, als Konfirmand, war ich sehr religiös und hatte einen guten Pfarrer in der evangelischen Kirche in Lochham bei München," ...Ein Kriegsversehrter, ein Ostpreuße, ein „Gutmensch“. Auch an ihn habe er gedacht, als er in „Das weiße Band“ spielte.das war ein guter Mann. Der war seelenkundig.“"

"... als die anderen Kinder in Bayern mich so triezten, da habe ich mich mit der Vorstellung gerettet,
ich sei was Besseres, weil ich ein Berliner sei. Dazu neigt der Berliner ja."