Presseartikel zum Frühjahrsprogramm 2017 der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing

Münchner Merkur vom 19.1.2017

Münchner Wochenanzeiger 23.01. und 28.01.2017

Literarische Gesellschaft Gräfelfing stellt neues Programm vor

Im Dezember kam Sybil Gräfin Schönfeldt auf ihrer alljährlichen Bücherreise ins Gräfelfinger Bürgerhaus zur Literarischen Gesellschaft. Für die aktuelle Saison holten Klaus Stadler und Max Gschneidinger (v.l.) wiedrum bekannte Größen aus Literatur und Wissenschaft ins Programm.  (Bild: us)

Im Dezember kam Sybil Gräfin Schönfeldt auf ihrer alljährlichen Bücherreise ins Gräfelfinger Bürgerhaus zur Literarischen Gesellschaft. Für die aktuelle Saison holten Klaus Stadler und Max Gschneidinger (v.l.) wiederum bekannte Größen aus Literatur und Wissenschaft ins Programm. (Bild: us)


Mit sieben Veranstaltungen bestreitet die Literarische Gesellschaft Gräfelfing ihr Halbjahresprogramm bis zum Sommer und legt sich dabei wie gewohnt mächtig ins Zeug. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, Marianne Koch einzuladen“, so der Vorsitzende der inzwischen schon 95 Jahre alten Literarischen Gesellschaft, Klaus Stadler.

Die Internistin, Schauspielerin und Autorin Koch liest aus ihrem „Vorsorge-Buch“, erschienen 2016. „Der Abend ist fast ausverkauft, es wird aber an der Abendkasse noch Karten geben.“ Der zweite "Literarische Abend" beschäftigt sich mit Tucholskys „Schloss Gripsholm“; Stefan Merki wird lesen und Matthias Well aus der Well-Familie Geige spielen. Am 16. März ist die Autorin Alexandra Senfft zu Gast im Gräfelfinger Bürgerhaus und stellt ihr 2016 erschienenes Buch „Der lange Schatten der Täter“ vor. Stadler dazu: „Zum zweiten Mal beschäftigt sich die Autorin mit dem großen Thema, wie Nachkommen von NS-Tätern ihr 'Erbe' verarbeiten.“

Bekannte Namen – große Themen

Mit Martin A. Klaus und Willi Winkler haben die Literarischen zwei Autoren der Süddeutschen Zeitung gewinnen können, die sich mit kritischem Blick schwierige Biographien vorgenommen haben. Klaus widmet sich dem „bayrischen Nationalschreiber“ Ludwig Thoma und beleuchtet sein künstlerisches Schaffen, aber auch seine politischen Ansichten, die von linksliberal in Jugendjahren bis zu rechtsradikal im reiferen Alter reichen. Sein Verlagskollege Winkler liest aus seiner viel beachteten Luther-Biografie „Luther – ein deutscher Rebell“ und „räumt mit den vielen Legenden um Luther kräftig auf und zeigt, dass Luther nicht nur eine erfreuliche Erscheinung gewesen ist“, so Stadler.

Mit dem Autor und Naturforscher Josef Reichholf holen die Literarischen erneut einen Wissenschaftler ins Programm. „Zuletzt war der Biologe 2009 mit seinem Buch 'Schönheit in der Natur' bei uns“, erklärt Stadler weiter. „Mittlerweile ist er im Ruhestand und hat nun sein Biologen-Leben in einer Autobiografie erzählt.“ Diese Veranstaltung beginnt ausnahmsweise schon um 19 Uhr, genau wie der "Köstlich-Literarische Traumabend". „Diese Veranstaltung haben wir im Rahmen der Inklusionsreihe im Würmtal gemeinsam mit den Traumwerkern organisiert“, so Stadler. Der Abend verbindet Kunst und Genuss zu einer „vergnüglichen Lesung im Traumcafé“.

Das komplette Programm mit vielen Hintergrundinfos über die Autoren und Bücher sowie den Veranstaltungszeiten und Eintrittspreisen sind unter www.literarische.de zu finden oder unter Telefonnummer (089) 8853542 bei Pollners Bücherstube in Gräfelfing zu erfragen.

https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/wuermtal/maechtig-ins-zeug-gelegt,86277.html
 

Hallo Würmtal 25.01.2017